Zum Abschluss der Gildefeierlichkeiten kam der Vorstand der Alten Kremper Stadtgilde traditionell am Donnerstag nach dem Gildefest zu seiner abschließenden Sitzung zusammen. Dabei wurden die Veranstaltungen der vergangenen Tage noch einmal gemeinsam Revue passieren gelassen. Bewährte Abläufe wurden bestätigt, Anregungen aufgenommen und erste Ideen für die Vorbereitung der Gildefeierlichkeiten im kommenden Jahr gesammelt.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Dank an alle Vorstandsmitglieder sowie an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen der Gildewoche beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt Ältermann Kai Borchert, der nach langjähriger Vorstandsarbeit zum Jahresende auf eigenen Wunsch aus seinem Amt ausscheiden wird. Mit anerkennenden Worten würdigte Gildeschreiber Marco Mein dessen Einsatz und sein großes Engagement für die Alte Kremper Stadtgilde.
Traditionell wurden im Rahmen der Vorstandssitzung auch die beiden scheidenden Altoffiziere in den Kreis der „Altoffiziere in Ruhe“ verabschiedet. Thomas Schröder und Martin Rentz bedankten sich für die vertrauensvolle und kameradschaftliche Zusammenarbeit während ihrer Amtszeit.
Unter dem Tagesordnungspunkt Wahlen bestätigte die Versammlung Adjutant Volker Jobst einstimmig für weitere vier Jahre in seinem Amt. Ältermann Kai Borchert würdigte dabei dessen Engagement. Besonders hob er die Durchführung der traditionellen Böllerschüsse am frühen Montagmorgen sowie die Organisation beim Ein- und Ausräumen der Festhalle für den Gildeball hervor. Für diese verlässliche Arbeit sprach ihm der Vorstand seinen Dank aus. Eine ebenfalls vorgesehene Wahl für das Amt des Ältermanns konnte hingegen nicht durchgeführt werden, da sich kein Kandidat für die Nachfolge zur Verfügung stellte.
Im Anschluss an den offiziellen Teil durfte auch in diesem Jahr das traditionelle Heringssalatessen nicht fehlen. Wie seit vielen Jahren gehört hierzu die augenzwinkernde Aufgabe der neuen Jungschaffer, die Heringsköpfe einzusammeln und daraus mit Hilfe der eigens konstruierten „Heringskopfverwertungsmaschine“ (HKVM) den bekannten Kremper Bittern herzustellen. Mit viel Witz und Kreativität präsentierten die Jungschaffer den Ablauf der „Produktion“ anschließend auch den Partnerinnen, die parallel zu ihrer eigenen Zusammenkunft eingeladen waren.
Bei guter Stimmung, vielen Gesprächen und einem gelungenen Miteinander fand die Gildewoche ihren traditionellen Abschluss. Damit endeten ereignisreiche Tage, die einmal mehr zeigten, wie lebendig die Gemeinschaft und die gelebten Traditionen der Alten Kremper Stadtgilde sind.














